| 1426 |
Erste urkundliche Erwähnung eines „Schulmeisters der Stadt zu Ötting“ |
| 1495 |
Schulmeister mit zwei Jungmeistern, also Schulgehilfen |
| 1535 |
Schulmeister-Einkommen: sieben Schilling-Pfennige im Vierteljahr |
| 1558 |
Dass es in früheren Jahrhunderten sehr wohl ein gutes und geordnetes Schulwesen in den bayerischen Städten gegeben hat, zeigt das Protokoll der großen „Landesvisitation“ durch Herzog Albrecht V., die über die Schulsituation in Neuötting folgendes ausführt (notiert von Stadtpfarrer Franz Xaver Leeb anfangs
des 20 Jht.):
- Schulmeister in Neuötting: Simon Roth, von Reichenfels aus Kärnten gebürtig, bei elf Jahren hier, hat bei seinem Bruder in Niederalteich, beim Aventin und zu Wien studiert, hat bei 19 Schülern und 11 Mädchen.
- Cantor in Neuötting war Balthasar Mülzacher von Gmünd, im sechsten Jahr hier. Hat zuvor in Linz, Hall und Tübingen studiert. Hier hat er bei 80 Schüler, die Deutsch und Lateinisch lernen.
- Deutscher Schulmeister ist Willibald Salzmann, eines Bürgers Sohn daselbst, hat hier 40 Schüler, Knaben und Mädchen.
- Leonhard Schwab, deutscher Schulmeister, ist ein geborener Neuöttinger, hat 30 Knaben und Mädchen, lehrt dieselben Lesen, Schreiben und Rechnen und auch den Katechismus.
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| 17.-18. Jh. |
Niedergang des Schulwesens durch den 30jährigen Krieg und den Spanischen Erbfolgekrieg |
| 1786 |
Erstes eigenes Schulhaus in Neuötting und wieder geordneter Schulbetrieb mit ca. 130 Schülern |
| 1802 |
Einführung der allgemeinen Schulpflicht: 189 Kinder in Neuötting |
| 1806-1854 |
Lehrer Georg Godhard Gigl
Lehrer Gigl stellte für das Neuöttinger Schulwesen durch seine Kenntnisse und durch sein Engagement einen riesigen Gewinn dar. Er steuerte z.B. 60 Bücher für eine Schulbibliothek, dazu Brennglas, Globus, Mikroskop, Kompass, Magnet, Prisma und über 100 Stück Mineralien bei, für diese Zeit wahre Raritäten! Nebenbei erforschte er viele Abschnitte der Neuöttinger Stadtgeschichte.
Als Schulgebäude diente das heute Dr.Winkler-Haus genannte Gebäude rechts neben dem Getreidestadel.
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| 12.10.1854 |
Trennung der Geschlechter (aus Platzgründen):
Die Englischen Fräulein übernehmen die Mädchen (im Eckhaus in der Klostergasse) |
| 1908 |
Seit der Jahrhundertwende etwa steigen die Schülerzahlen in Neuötting rapide an; deshalb wird dringend eine Erweiterung oder ein Neubau erforderlich. Man entschließt sich zum Neubau:

Einweihung des neuen Knaben-Schulhauses am Herzog-Georg-Platz
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| 1925-26 |
Neubau eines Mädchen-Schulhauses in der Altöttinger Straße |
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Während und nach dem 2. Weltkrieg wird dieses Mädchen-Schulhaus als Lazarett benutzt (ein riesiges „Rotes Kreuz“ auf seinem Dach kündete bis in die 70er Jahre davon)
Der Unterricht fand während dieser Zeit in verschiedenen Häusern in der Ludwigstraße statt. |
| 1963-65 |
Neubau einer Mädchenschule in der Simbacher Straße
In die alte Mädchenschule in der Altöttinger Straße werden vier Klassen der Knaben-Schule ausgelagert.
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| 1969-71 |
Neubau der jetzigen Hauptschule in der Simbacher Straße - die benachbarte neue Mädchenschule wird umfunktioniert zur Grundschule. |
| 1972 |
Auflösung der Grundschule von Alzgern |
| 1975 |
Abriss der alten TSV-Turnhalle |
| 1975-76 |
Neubau einer Sporthalle mit Sportgelände neben der Hauptschule
Zusammenlegung von Grund- und Hauptschule zur Volksschule Neuötting |
| 2001 |
Umbenennung der Volksschule Neuötting in "Max-Fellermeier-Volksschule" |
| 2011 |
Umbenennung der "Max-Fellermeier-Volksschule" Neuötting in "Max-Fellermeier-Grund- und Mittelschule" Neuötting
Nach § 1 Nr.10 des Oberbayerischen Amtsblatts (Nr.15/2011) erhält die "Max-Fellermeier-Hauptschule" die Bezeichnung "Max-Fellermeier-Mittelschule" und für den Bereich der Grundschule "Max-Fellermeier Grundschule" |